Netzwerk Kinder von Inhaftierten – Bremen

Die Inhaftierung eines Elternteils bedeutet für Kinder einen massiven Einschnitt in ihrem Alltag: die Trennung durch die Haft stellt eine seelische Belastung dar, geprägt von Verlustängsten, Gefühlen der Scham, Schuld und einer Angst vor Stigmatisierung. Ein gut begleiteter und regelmäßiger persönlicher Umgang mit ihren inhaftierten Eltern und unterstützende Angebote, die sich sowohl an die Eltern als auch an die Kinder richten, können den Familien helfen, besser mit der Situation zurechtzukommen. Kinder haben ein Recht auf eine persönliche Beziehung und auf regelmäßigen, unmittelbaren Kontakt zu beiden Elternteilen, soweit dies nicht dem Kindeswohl widerspricht.

  • Erstberatung für betroffene Familien und Vermittlung an weitere Beratungsstellen und Versorgungssysteme

  • Fortbildung & Fachberatung zur Sensibilisierung und Professionalisierung von Fachkräften in Justiz, Strafvollzug, Schule und Kinder- und Jugendhilfe

  • Ausbau, Förderung und Vernetzung von Angeboten für Kinder und ihre Familien

  • Weiterentwicklung des familienfreundlichen Strafvollzuges

  • Förderung der Kooperation und Vernetzung von Justiz und Jugendhilfe

  • Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für die besonderen Lebenslagen betroffener Familien und insbesondere der Kinder.

Sowohl Betroffene als auch Fachkräfte können sich mit ihren Fragen und Anliegen direkt an uns wenden.

Wir beraten, informieren und helfen Ihnen gerne weiter.

Mehr Informationen auf unserer Website.

PROJEKTTEAM

  • Andi Martinovic, Projektkoordination
  • Hartmut Kahle, Öffentlichkeitsarbeit
  • Svenja Böning, Geschäftsführung Hoppenbank e.V.

KONTAKT

Hoppenbank e.V. | Landeskoordinierungsstelle KvI Bremen

Hastedter Heerstraße 290

28207 Bremen

Email: KvI@hoppenbank-ev.de

Mobil: 0155 6586 5561