Netzwerk Kinder von Inhaftierten – Sachsen
Die Inhaftierung eines Elternteils stellt für viele Kinder und Familien eine große Herausforderung dar und kann sich auf verschiedene Lebensbereiche der Betroffenen auswirken. Gleichzeitig wird die Situation dieser Kinder im Hilfesystem häufig noch zu wenig berücksichtigt.
Seit 2026 beteiligt sich Sachsen am Strukturprojekt „Kinder von Inhaftierten“ mit dem Ziel, die Situation der betroffenen Kinder stärker in den Blick zu nehmen und langfristig tragfähige Unterstützungsstrukturen aufzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Justiz, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren relevanten Akteur*innen.
Im Rahmen des Projekts werden in Sachsen sowohl strukturelle Grundlagen für eine nachhaltige Unterstützung entwickelt als auch konkrete Angebote umgesetzt. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die Koordinierungs- und Beratungsstelle Z.E.B.R.A., die betroffene Familien, Fachkräfte und Institutionen unterstützt, berät und miteinander vernetzt.
Als Koordinierungs- und Beratungsstelle verstehen wir uns als Anlaufstelle für betroffene Kinder, Familien, Fachkräfte, Institutionen und Interessierte rund um das Thema Kinder von inhaftierten Eltern. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen von ZEBRA:
Zuhören, Erklären, Beraten, Respektieren und Aktivieren.
Diese Haltung prägt unsere Arbeit – im Austausch mit Fachkräften ebenso wie im Umgang mit den betroffenen Kindern und Familien.
Unser Anliegen ist es, Räume für Verständnis, Unterstützung und Zusammenarbeit zu schaffen. Denn jedes Kind verdient Aufmerksamkeit, Unterstützung und Menschen, die hinschauen und begleiten.
Für weitere Informationen zum Projekt in Sachsen sowie zu unseren Angeboten und Ansprechpartner*innen besuchen Sie gerne unsere Website
www.vsr-dresden.de/koordinierungs-und-beratungsstelle-z-e-b-r-a.







