Die Angehörigen eines Inhaftierten, besonders die Kinder, sind einer besonderen Krisensituation ausgesetzt und haben dementsprechend besondere Bedürfnisse und benötigen Unterstützung.

Das Thema findet sich milieu-unabhängig in allen gesellschaftlichen Schichten wieder. Deshalb können alle erzieherischen und (sozial-) pädagogischen Berufe, die Kontakt mit Kindern haben, mit dem Thema in Berührung kommen. Die Kooperation und Vernetzung der einzelnen Fachbereiche ist dabei wichtig, um eine fallübergreifende Verknüpfung von Hilfsmaßnahmen zu organisieren.

Dieser eintägige Workshop ist geeignet für Bedienstete aller Fachrichtungen der JVA sowie Fachpersonen im erzieherischen, pädagogischen oder sozialpädagogischen Bereich und befähigt, adäquat mit den speziellen Bedürfnissen dieser Kinder und Jugendlichen umzugehen und die Auswirkungen der Inhaftierung auf betroffene Familien wahrzunehmen.

Für mehr Informationen bitte hier klicken.

IM ÜBERBLICK:

Termin:  28.06.2022 / 10:00 – 16:00 Uhr

Kosten:

  • 168,00 Euro pro Person inkl. Teilnehmerunterlagen
  • Early-Bird-Preis: 140,00 € bei Anmeldung zwei Monate vor Seminarbeginn
  • Mitgliedsorganisationen des Paritätischen erhalten 10% Rabatt!

Trainerinnen: Hilde Kugler, Stefanie Seidel

Ort: Digital

Jetzt anmelden:

  • Telefonisch unter +49 911 27 47 69 644
  • per Mail: info@treffpunkt-akademie.de

Der Workshop ist ein Angebot der Treffpunkt Akademie von Treffpunkt e.V.

Briefset-Juki

Sich nicht aus den Augen verlieren.

Der Treffpunkt e. V. bietet ab sofort ein Briefset an. Das liebevoll gestaltete von Juki-geführte-Briefset ist ideal um den Kontakt zwischen Kind und inhaftierten Elternteil zu halten. Mit vielen Fragen um sich besser kennen zu lernen oder um seine Gefühle auszudrücken. Ein Briefbogen ist für das Kind und eines für das Elternteil. Die Seiten können einfach rausgelöst werden und schon kann der Briefkontakt beginnen. Das Briefset kann wie die anderen Juki-Produkte, beim Treffpunkt e. V. online bestellt werden. Juki ist nun schon seit Jahren das Maskottchen aus Nürnberg und hilft dabei, Kindern zu helfen, um die elterliche Haft besser zu verarbeiten.

Auf Juki-Online gibt es außerdem noch mehr Informationen und Beratung, speziell für Kinder.

am 20.01.2022 und am 27.1.2022 online
gefördert durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds
Grenzen überwinden – Hilfe für Straffällige und
deren Angehörige in Frankreich und Deutschland –

 

Das europäiosche Forum für angewandte Kriminalpolitik veranstaltet 2 Online-Seminare per ZOOM mit Simultanübersetzung ins Deutsche und Französische – in Zusammenarbeit mit den französischen Verbänden ANVP und UFRAMA.

Online-Seminar 1 – Hilfe für Angehörige von Inhaftierten
Donnerstag, 20. Januar 2022 um 18.00 Uhr
(ab 17.30 Uhr Einführung in ZOOM und die Simultan-Übersetzung)
Präsentation der Arbeit von UFRAMA in Frankreich und des Projektes Rückenwind vom SKM
Wittlich aus Deutschland

Online-Seminar 2 – Hilfe für Straffällige durch Ehrenamtliche
Donnerstag, 27. Januar 2022 um 18.00 Uhr
(ab 17.30 Uhr Einführung in ZOOM und die Simultan-Übersetzung)

  • Zur Einführung: Lesung von Steffen Schroeder (Schauspieler und Schriftsteller wie auch
    ehrenamtlicher Besucher im Gefängnis) aus seinem Buch „Was alles in einem Menschen
    sein kann”
  • Präsentation der Arbeit der Ehrenamtlichen aus Frankreich (ANVP) und Deutschland (Kath.
    Gefängnisverein Düsseldorf)

Bitte melden Sie sich bis spätestens 18.01.2022 per Mail an für die jeweilige
Veranstaltung unter
info@europaforum-kriminalpolitik.org

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Am 25. November 2021 erhielten die Teilnehmenden der Paritätischen Fachtagung „Eltern in Haft: Bindung, Beziehung und Kontakt zu den Kindern“  Einblicke u. a. in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Relevanz von Kontakt in der Eltern-Kind-Beziehung und der kindlichen Entwicklung, zu deren Herausforderungen im Justizvollzugsalltag sowie in der Jugend- und Straffälligenhilfe.

Dr. Anne Katrin Künster (Diplom-Psychologin, Leiterin Institut Kindheit und Entwicklung, IKE) gab einen spannenden Einblick in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Relevanz von Kontakt in der Eltern-Kind-Beziehung und der kindlichen Entwicklung.

Frank Grotjohann (Leiter Justizvollzugsanstalt Bützow) lenkte den Blick auf die Herausforderung im Justizvollzugsalltags.

Jutta Möllers (Landesjugendamt, Landschaftsverband Westfalen-Lippe) nahm die anspruchsvolle Perspektive der Jugendhilfe ein.

Aylin Seuferling (Treffpunkt e.V., Nürnberg) machte deutlich, welche Hürden die freie Straffälligenhilfe nehmen muss.

Mehr Informationen und die Präsentationen finden Sie hier.

Online-Fachtag am Mittwoch, 10. November 2021 von 9:30 bis 14:00 Uhr

Wenn ein Elternteil in Haft kommt, sind Kinder meist ganz besonders betroffen. Sie als eigenständige Zielgruppe wahrzunehmen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und entsprechende Unterstützung nachhaltig zu leisten und einzufordern, ist ein Hauptanliegen des Projektes „AKTION KiM – Kinder im Mittelpunkt“ der AKTION – Perspektiven e.V.

Bei einem Online-Fachtag am Mittwoch, 10. November, sollen Mitarbeiter*innen aus Jugendämtern und Beratungsstellen, Jugendhilfe, Kita und Schule, Verwaltung, Politik, Justizvollzug und justiznahen Diensten und Jurist*innen für die problematische Situation von Familien nach der Inhaftierung eines Elternteils sensibilisiert werden.
Der Fachtag wird in Kooperation mit dem Paritätischen Hessen organisiert und richtet sich auch an in Schnittstellenbereichen Tätige, Multiplikator*innen, Pressevertreter*innen und Studierende. Die Veranstaltung will (Kooperations-) Möglichkeiten eröffnen und den Anstoß dazu geben, Netzwerke zu bilden, in denen verschiedene Fachrichtungen und Professionen im Interesse von Kindern inhaftierter Eltern kooperieren.

In zwei einführenden Vorträgen werden aktuelle Entwicklungen vorgestellt.

Über „Kontaktmöglichkeiten für Kinder von Inhaftierten – Eine kinderrechtliche Perspektive“ referiert Judith Feige, Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention, Deutsches Institut für Menschenrechte.

Hilde Kugler, Treffpunkt e.V. Nürnberg, spricht zum Thema „Ein Netzwerk für Kinder von Inhaftierten: Projektergebnisse, aktueller Stand und Bedarfe“.

Das Projekt „AKTION KiM“, das seit 2020 hessenweit durchgeführt und von der Aktion Mensch gefördert wird, stellt die Praxis in Hessen vor. In abschließenden Diskussionsforen kommen die Teilnehmenden zu Wort. Zielgruppe des Projekts sind Kinder von inhaftierten Vätern und Müttern. Nahestehende Bezugspersonen werden mit in das Beratungsangebot einbezogen. Ergänzend zur Einzelberatung (auch aufsuchend) macht AKTION KiM erlebnispädagogische Angebote für die Kinder und Jugendlichen sowie Gesprächsgruppen für die nicht inhaftierten Elternteile, in der Regel für Mütter. Der Paritätische Hessen, unter dessen Dach viele Träger der freien Straffälligenhilfe zusammengeschlossen sind, begleitet das Projekt seit seiner Entstehung engagiert und unterstützt die Ziele.

Anmeldung und weitere Informationen
Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Die Anmeldung ist auf der projekteigenen Website www.aktion-kim.org erhältlich.

Veranstalter: AKTION – Perspektiven e.V. / AKTION KiM
Der Paritätische Hessen e.V.

Das LWL Landesjugendamt Westfalen veranstaltet am 01.07.21 in Münster eine Fachtagung mit dem Thema: Kinder von Inhaftierten – Zwischen Jugendhilfe und Justiz.

Hier können Sie sich direkt anmelden.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.