Einträge von i.seitz

ELKI: E-Learning und Kinder von Inhaftierten

Wenn ein Elternteil inhaftiert wird, verändert sich in der Regel für die gesamte Familie vieles. Besonders Kinder und Jugendliche stehen vor großen Herausforderungen: Ein vertrauter Mensch fehlt, Fragen bleiben offen, Gefühle wie Unsicherheit, Loyalitätskonflikte oder Scham können auftreten.

Online-Gesprächskreis für Familien von Inhaftierten

Die Situation, wenn ein Familienmitglied in Haft ist, ist für Angehörige oft belastend und herausfordernd. Viele Familienmitglieder, insbesondere Kinder, fühlen sich verunsichert, allein oder überfordert. Um Familien in dieser Situation zu stärken, bietet die Landesfachstelle im Netzwerk Kinder von Inhaftierten – Hessen seit Anfang 2026 einen moderierten, kostenfreien Online-Gesprächskreis an.  

26.02.2026: Online-Workshop: Lebenswelten von Kindern Inhaftierter – Möglichkeiten der Unterstützung durch (Erziehungs-)Beratung im Netzwerk (Einführung)

Die Inhaftierung eines Elternteils löst meist eine familiale Krise aus. Kinder und erziehende Elternteile erleben Stigmatisierung und Ausgrenzung, emotionalen Stress und Wechselbäder der Gefühle. Dies wirkt sich häufig auf das Verhalten der Kinder in allen Bereichen aus. Eine elterliche Inhaftierung geht niemals spurlos an einem Kind vorbei.

11.12.2025: Interdisziplinärer Online-Workshop: Kinder von Inhaftierten – Der Blick über den Tellerrand

In Deutschland sind jährlich ca. 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Sie haben einen besonderen Bedarf an Unterstützung. Durch einen adäquaten Umgang, einen familienfreundlichen Vollzug und passende Hilfestrukturen können die negativen Auswirkungen der elterlichen Inhaftierung abgemildert werden. Damit kann diesen Kindern eine bessere Zukunft geboten werden und die gelungene Resozialisierung des inhaftierten Elternteils […]

Podcast: Mitbestraft – Im Gespräch mit Angehörigen von Inhaftierten

Wenn ein Mensch inhaftiert wird, betrifft das nicht nur die verurteilte Person – auch ihre Angehörigen werden oft unsichtbar mitbestraft. Partner*innen, Kinder, Eltern oder enge Freund*innen geraten plötzlich in eine Ausnahmesituation. Sie erleben emotionale Belastungen, soziale Ausgrenzung und organisatorische Herausforderungen. Oft fehlen passende Anlaufstellen, Austauschmöglichkeiten oder schlicht das Gefühl, verstanden zu werden.